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Geburtshilfe am Klinikum Straubing: Freistaat Bayern und Stadt Straubing fördern mit über 1,1 Mio. Euro
Insgesamt beläuft sich die Zuwendung auf 1.114.614 Euro. Ergänzend dazu trägt die Stadt Straubing den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 167.192 Euro.
Bernhard Ameres, Verwaltungsdirektor, hebt die Bedeutung der Förderung für die Region hervor. Sie trage dazu bei, die geburtshilfliche Versorgung trotz wirtschaftlicher Belastungen dauerhaft abzusichern. Gleichzeitig unterstreiche die Unterstützung das gemeinsame Engagement von Kommune und Freistaat für eine verlässliche medizinische Infrastruktur vor Ort.
Im Jahr 2024 wurden am Klinikum 634 Geburten betreut. Damit liegt die Einrichtung innerhalb des Förderkorridors des Programms, das sich an Kliniken mit 300 bis 800 Geburten pro Jahr richtet. Neben dem finanziellen Ausgleich unterstützt die Stadt Straubing die Geburtshilfe bereits seit mehreren Jahren zusätzlich, unter anderem durch Maßnahmen zur Förderung der Hebammenarbeit sowie zur Betreuung von Wöchnerinnen.
Nach wie vor sieht sich die Kliniklandschaft mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Sach- und Personalkosten lassen sich nur eingeschränkt über Erlöse abfangen. Ameres betont, dass gerade freigemeinnützige Häuser hier unter besonderem Druck stehen und auf gezielte Unterstützung angewiesen sind.
Die bereitgestellten Mittel ermöglichten es, das Versorgungsniveau in der Geburtshilfe stabil zu halten und eine hochwertige Betreuung von Mutter und Kind in der Region weiterhin sicherzustellen.

